HÄUFIGE SYMPTOME

ACHTEN SIE AUF DIE SYMPTOME EINES UCD

Die Ammoniakwerte sind bei jeder Person, die mit einem UCD lebt, anders, die Symptome können vage sein und je nach Alter unterschiedlich ausfallen. Selbst wenn Ihre Ammoniakwerte nur geringfügig ansteigen, könnten Sie sich schlecht fühlen und Symptome verspüren.

Wenn Ihre Ammoniakwerte sehr hoch werden, kann es zu einer so genannten „Hyperammonämie“ kommen. Dies kann sehr gefährlich sein, und es ist wichtig, dass Sie und Ihre Familie wissen, was zu tun ist, wenn Sie oder Ihre Angehörigen glauben, dass dies bei Ihnen der Fall sein könnte.

DIE SYMPTOME SIND UNTERSCHIEDLICH UND KÖNNEN IN VERSCHIEDENEN ALTERSSTUFEN AUFTRETEN

Säuglinge
Ein Säugling mit einem UCD kann in der ersten Woche nach der Geburt sehr krank werden, da er sich nicht mehr auf die Ernährung durch die Plazenta der Mutter verlassen kann.

Wenn das Baby abgestillt wird und normale Nahrung zu sich nimmt, kann die Eiweißmenge die Kapazität des Harnstoffzyklus übersteigen. Wenn ein Baby daran leidet, können Symptome wie schnelle Atmung, Erbrechen und Schläfrigkeit auftreten. Dies kann eine Krankenhausbehandlung erforderlich machen, um die Ammoniakwerte im Blut zu senken und die Atmung des Babys zu unterstützen.

Kinder
Ein Kind mit einem UCD kann schwer krank werden. Es kann sein, dass das Kind eine Kindheit ohne gesundheitliche Probleme hatte, bevor es an einem UCD erkrankte. Der Beginn der UCD-Symptome kann durch eine Infektion, z. B. eine Erkältung, verursacht werden. Er kann auch durch eine proteinreiche Ernährung ausgelöst werden, z. B. wenn man auf einer Party, im Urlaub oder auf einer Reise mehr Proteine isst als sonst.

Teenager
Bei Teenagern kann es zu chronischen Episoden von Erbrechen und Schläfrigkeit kommen. Möglicherweise ist eine stationäre Behandlung erforderlich, bei der zusätzliche Flüssigkeit verabreicht wird – häufig über eine Tropfeninfusion. Wenn eine Notwendigkeit zur Krankenhausbehandlung mehr als einmal vorkommt, erweckt dies üblicherweise den Verdacht des behandelnden Arztes und es wird auf das Vorhandensein eines möglichen Harnstoffzyklusdefekts untersucht.